Heute ging es wieder mal früh los. Der Grund war, dass ich heute eine Strecke von knapp 31 km zu bewältigen hatte. Als erstes musste ich von meinem Hotel zurück auf den offiziellen Jakobsweg und danach ging es darum schnellst möglich die Stadt hinter mir zulassen.
Nachdem ich die urbanen Regionen hinter mir hatte machte das ganze wieder spasst! Auch heute war das Wetter, wie schon in den letzten Tagen, sehr herbstlich. Ich ging zeitweisse durch sehr dichten Nebel, was neben dem mystischen auch sehr angenehm ist. Und zwar weil die Sonne noch nicht so heiss vom Himmel scheint!
Die Landschaft war immer sehr abwechslungsreich, obwohl man nicht allzu viel sah. Nach 2 Stunden und knapp 10 km war es dann wieder mal Zeit für eine erste Pause (Kaffee und was zu essen). Nach der Pause kam dann die Sonne in ihrer ganzen Pracht und leider brachte sie auch unweigerlich die Hitze mit.
Ab der Pause wurde die Landschaft wieder etwas eintöniger, Getreide- und Sonnenblumenfelder wechselten sich ab. Glücklicherweise war nicht alles ganz so flach wie in den vorherigen Tagen und die Hügellandschaft brachte etwas Abwechslung in die sonst so monotone Landschaft. Aber bitte nicht falschverstehen, in diesem Teil des Weges liegt die Schönheit im Detail!
Diese monotone Landschaft wird mich jetzt für die nächste Etappen begleiten. Das ist auch der Grund weshalb viele Leichtgewicht Pilger diesen Teil überspringen und entweder mit Zug oder Bus nach Leon reisen und von dort dann weiterlaufen. Das Gute daran ist, dass es jetzt weniger Leute auf dem Weg hat und man sich nicht mehr vorkommt als sei man auf einer Gruppenwanderreise.
Neben der eher etwas langweiligeren Landschaft bin ich dennoch durch einige mittelalterlich wirkende Dörfchen gekommen. Auch mein heutiger Zielort wirkt wie wenn es direkt aus dem Mittelalter stammt.
Es grüsst der sich wie im Mittelalter fühlende Edelpilger!
















